Praktische Ratschläge und Hilfsmittel, um Ihr Kind auf ein großartiges Jahr vorzubereiten
Der Beginn eines neuen Schuljahres ist mit Aufregung, Vorfreude und auch ein wenig Nervosität verbunden. Für Eltern und Betreuer von Kindern mit geistiger Behinderung und Entwicklungsstörungen kann sich diese Zeit besonders komplex anfühlen. Sie denken nicht nur über Schulsachen und Busfahrpläne nach, sondern auch darüber, wie sie sicherstellen können, dass sich ihr Kind sicher und unterstützt fühlt und bereit ist, sich zu entfalten.
Sie sind nicht allein mit Ihrem Gefühl der Angst oder Überforderung. Die gute Nachricht ist, dass Sie mit sorgfältiger Vorbereitung und Zusammenarbeit die Voraussetzungen für ein erfolgreiches Jahr schaffen können.
Schaffung von Routinen und Hilfen
Beständigkeit ist der Schlüssel. Vorhersehbare Routinen können Übergänge erleichtern und Ängste bei Ihrem Kind verringern. Morgenroutinen, visuelle Zeitpläne und sensorische Hilfen sind wirksame Instrumente, die Ihrem Kind helfen, sich geerdet und vorbereitet zu fühlen.
Wenn Ihr Zeitplan im Sommer eher entspannt war, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um sanft in den Schulalltag zurückzukehren. Beginnen Sie mit einer einheitlichen Weckzeit, einer Frühstücksroutine und dem Anziehen. Wenn Ihr Kind mit dem Bus fährt, sollten Sie die Routine üben, indem Sie zur üblichen Abholzeit zum Ende der Einfahrt gehen. Machen Sie es lustig! Spielen Sie "I spy", hören Sie Musik oder spielen Sie Fangen. Und noch wichtiger: Erzählen Sie, was auf Ihr Kind zukommt:
"Nächste Woche werden wir hier stehen, bis dein Bus kommt. Dann steigst du ein, findest deinen Platz und fährst zur Schule!"
Wenn Ihr Kind sich besorgt oder traurig über die Rückkehr in die Schule äußert, bestätigen Sie seine Gefühle:
"Ich höre, Sie sind verärgert. Hast du Angst oder bist du frustriert? Es ist in Ordnung, sich so zu fühlen, das Sommerende kann traurig sein!"
Erinnern Sie sie dann sanft an die aufregenden Dinge, die vor ihnen liegen - neue Freunde, Lieblingsaktivitäten und Lernmöglichkeiten.
Tipp: Sozialgeschichten sind eine wunderbare Möglichkeit, Ihr Kind auf neue Erfahrungen vorzubereiten. Verwenden Sie die unten verlinkten Geschichten oder erstellen Sie Ihre eigenen mit Fotos von der Lehrerin/dem Lehrer, dem Klassenzimmer oder dem Schulgebäude Ihres Kindes.
Die Bedürfnisse Ihres Kindes zu Hause und in der Schule verstehen
Kinder verhalten sich in verschiedenen Umgebungen oft unterschiedlich. Was sich zu Hause überwältigend anfühlt, kann in der Schule überschaubar sein oder umgekehrt.
Vielleicht stellen Sie fest, dass sich bestimmte Fähigkeiten zurückbilden oder dass schwierige Verhaltensweisen wieder auftreten. Das ist keine Kritik an Ihrer Erziehung, sondern eine natürliche Reaktion auf Veränderungen. Gönnen Sie sich und Ihrem Kind in dieser Übergangsphase etwas Nachsicht.
Wenn Sie Strategien gefunden haben, die zu Hause gut funktionieren, teilen Sie diese mit dem Erziehungsteam Ihres Kindes. Bitten Sie auch um deren Meinung. Sie arbeiten alle auf dasselbe Ziel hin: Ihrem Kind zum Erfolg zu verhelfen.
Überlegen Sie sich, ob Sie Ihren Klassenlehrern, SLPs, OTs oder anderen Mitarbeitern, die Ihr Kind unterstützen, einen "Alles über mich"-Bogen (Vorlage unten verlinkt) ausfüllen und zur Verfügung stellen, der Folgendes enthält
- Die Vorlieben und Abneigungen Ihres Kindes
- Medizinische Informationen
- Verhaltenshinweise und Beruhigungsstrategien
- Kommunikationspräferenzen
- Ihre Kontaktinformationen und bevorzugte Kommunikationsmethode
Zusammenarbeit mit dem CSE-Team
Das Team des Ausschusses für Sonderpädagogik (CSE) für Ihr Kind unterstützt Sie, aber Sie sind der Experte für Ihr Kind. Ihre Stimme zählt.
"Betrachten Sie Ihr CSE als ein Team, nicht als ein Gremium. Bringen Sie Geschichten mit, bringen Sie Daten mit, und vor allem, bringen Sie Ihre Stimme mit.
Legen Sie Tagesordnungen für Besprechungen fest, planen Sie regelmäßige Besprechungen und zögern Sie nicht, um Klärung zu bitten. Ihre Fürsprache ist mächtig.
Übergangsplanung für das kommende Jahr
Wenn Ihr Kind wächst, sollten auch seine Ziele mitwachsen. Lassen Sie die IEP-Ziele des letzten Jahres nicht ungeprüft weiterlaufen.
"Lassen Sie nicht zu, dass die Ziele des letzten Jahres einfach übernommen werden. Ihr Kind wächst, und seine Ziele sollten mitwachsen.
Fangen Sie an, sich Gedanken zu machen - sei es über Sommerprogramme, die Planung von weiterführenden Schulen oder die Entwicklung neuer Fähigkeiten. Nächsten Monat werden wir uns näher mit dem IEP-Prozess befassen und wie Sie ihn für Ihr Kind nutzen können.
Vorwärts bewegen:
Sie sind der größte Fürsprecher Ihres Kindes, und Ihr Engagement macht einen Unterschied. Nutzen Sie Checklisten, Planer und proaktive Kommunikation, um organisiert zu bleiben und sich zu behaupten.

Soziale Geschichte zum Schulanfang
Sozialgeschichte zum Schulanfang für die Sonderpädagogik
Gemeinsam können Sie und Ihr Team dieses Schuljahr zu einem zuversichtlichen, freudigen und erfolgreichen Jahr für Sie und Ihr Kind machen.
Einige dieser Inhalte wurden mit Unterstützung von Person Centered Services erstellt. Klicken Sie hier, um das Back-to-School-Webinar anzusehen: Zurück zur Schule: Vorbereitungen für ein erfolgreiches Jahr
